Geboren in Genua, fand Charlie Risso ihre musikalische Sprache zwischen den beiden Städten Mailand und London, die ihren Blick weiteten und ihren Sound prägten. Bereits ihr Debüt „Ruins Of Memories“ legte den Grundstein für ihre bittersüße, cineastische Melancholie, in der sich verschiedenste Einflüsse ganz selbstverständlich miteinander verbinden. Seitdem formt die italienische Singer‑Songwriterin mit ihrem englischsprachigen Noir‑Psychedelic Folk eine Klangwelt, die zart und dunkel zugleich ist und ihre Tiefe nie verliert. Ihre Musik schimmert zwischen feinen Synthtexturen, verträumtem Dream-Pop und einer cineastischen Atmosphäre, die wie ein Film im Kopf weiterläuft, lange nachdem der letzte Ton verklungen ist.
Nach ihrem gefeierten Album „Alive“ zog es Charlie Risso direkt wieder ins Studio. Dort entstand „Rituals“, ihr neues Werk, welches am 3. April 2026 veröffentlicht und von einer Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz begleitet wird.
Mit der Single „Rituals“ öffnet sie ein Traumland zwischen Licht und Schatten. Der Song bewegt sich mühelos zwischen surrealen Bildern, die an David Lynch erinnern, und der stillen Eleganz von Künstlerinnen wie Marissa Nadler, Chelsea Wolfe, Lana Del Rey oder Hope Sandoval. Doch all diese Vergleiche dienen nur als Orientierung, denn letztlich klingt Rituals nach niemandem außer Charlie Risso herself!
Der Song selbst wirkt wie ein Kreis aus Elementen: Feuer, Gold, Staub, Sonne, Mond. Alles befindet sich in Bewegung, im Übergang und im Flackern. Die Bilder sind archaisch und gleichzeitig zerbrechlich, als würden sie im selben Moment entstehen und vergehen. Das wiederkehrende „rituals rituals rituals rituals“ klingt wie ein Versuch, sich festzuhalten, während die eigene Magie ins Wanken gerät. „If the spell doesn’t work“ markiert den Moment, in dem die vertrauten, inneren Rituale nicht mehr greifen: Die Sterne färben sich blau, die Geister verschwinden, die Seiten bleiben leer. Charlie Risso beschreibt kein konkretes Drama, sondern den Zustand, in dem man spürt, dass etwas verloren geht und trotzdem weitersingt. Diese Mischung aus poetischer Offenheit und existenzieller Schärfe macht ihre zweite Single zu einem ihrer eindringlichsten Stücke.
Im Video des preisgekrönten Regisseurs Marco Pellegrino entfaltet sich diese Stimmung weiter. Traumartige Landschaften, schwebende Horizonte, eine Suche nach einem Ort der Stille, fernab von Lärm, Krisen und Konflikten. Genau solche Orte erschafft Charlie Risso mit ihrer Musik: Räume, in denen man atmen kann.
Albumvorstellung:
Am 3. April erscheint das Album „Rituals“, begleitet von einer Tour durch den deutschsprachigen Raum. Live entfaltet Charlie Risso eine Intensität, die man so schnell nicht vergisst; auf Platte wirkt ihre Reise durch die dunkleren Gefilde der menschlichen Seele ebenso fesselnd. Der Titel ist Programm: Jeder Song öffnet sich wie ein Übergangsritus, in dem ihr fein gewebter Klang zu einer Beschwörung wird und Intimität mit uralten Symbolen verschmilzt.
Für „Rituals“ arbeitete sie zudem mit Brian Lopez von Calexico zusammen, dessen warme Stimme und charakteristische Gitarre im Schlussteil des Songs „Let’s Move Somewhere Else“ auftauchen – eine musikalische Reise, die aus kreativer Komplizenschaft und gemeinsamer Entdeckung entstanden ist. Und genau das beschreibt auch Charlie Rissos musikalisches Universum: eine Entdeckung, die man so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Wissenswertes:
- Charlie Risso „Rituals“ Album VÖ.03.04.2026 via Sounzone: charlierisso.com
CHARLIE RISSO Live:
- 23.4. Grevenbroich| Kaffee Kultus (DE)
- 24.4. Saarbrücken | Terminus (DE)
- 30.4. Wien | Haus der Musik (AT)
- 02.5. Berlin | Zimmer16(DE)
- 03.5. Hamburg | Stellwerk (DE)
- 08.5. Magdeburg | Volksbad Buckau(DE)
Wertvolle Links:
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