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Alycia Marie, Aurora, Flower Face, Sofia Portanet
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Unique Singles Various Diamonds

Alycia Marie, Aurora, Flower Face, Sofia Portanet

Alycia Marie – Rush

Ihre Musik würde sie wohl am ehesten als Storytelling beschreiben. Das Schreiben ist für sie eine Art Ventil und wohl immer auch ein Stück Verarbeitung eigener Konflikte und Krisen. „Meine Songs sind daher sehr intim und meist eher melancholisch, was eben auch einen wichtigen Teil meines Wesens widerspiegelt. Sie reflektieren meine stille und verletzliche Seite.“ sagt Alycia Marie. Viele treue und begeisterte Fans von Alycia Marie finden sich in ihren Texten wieder. Und genau das wünscht Alycia Marie sich auch. „Ich möchte meinen Fans gerne das Gefühl geben, dass sie nicht allein sind mit ihren Problemen, ihrer Verzweiflung, ihrer Mutlosigkeit und Einsamkeit.“

Besonders bei chaotischen und toxischen Beziehungen gibt es eine Menge überwältigender Emotionen – sowohl positive als auch negative. Ab dem Moment, wenn die Beziehung endet, fühlt sich oft plötzlich alles leer an. Man sehnt sich dann nach diesen intensiven Gefühlen – diesem „Rausch“. Genau darum geht es bei „The Rush“.

„The Rush“ ist die zweite Single-Auskopplung ihrer kommenden EP und schließt nahtlos an all die gefühlvoll-melancholischen Songs an, die Alycia Marie bisher veröffentlichte und bis heute millionenfach gestreamt wurden.

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Aurora – Heathens

Mit gerade einmal 25 Jahren hat die norwegische Songwriterin und Produzentin bereits drei Vorgängeralben releast.  Ihr Song „Runaway“, den sie bereits im Alter von zwölf Jahren schrieb und auf dem Debütalbum veröffentlichte, landete erst kürzlich einen riesigen Erfolg via TikTok und Instagram und konnte so sechs Jahre nach Veröffentlichung u.a. die Top40 Single Charts in Großbritannien knacken.

Nach „Cure For Me“, „Giving In To The Love“ und „Midas Touch“ ist „Heathens” der vierte Vorbote aus ihrem kommenden Album „The God We Can Touch“, welches am 21.01.2022 erscheint.

Über die Inspiration zu „Heathens“ sagt Aurora selbst: „Vor langer, langer Zeit biss Eva in den verbotenen Apfel, der am Baum des Bösen und des Guten hing. Damit schenkte sie den Menschen den freien Willen. Das finde ich sehr schön, und ich wollte sie und Frauen wie sie ehren, die uns nach und nach die Freiheit in dieser Welt schenken. Eine Freiheit, so zu leben, wie es uns gefällt, zu erforschen und zu probieren. Ich finde, das Leben sollte in all seinen Farben gelebt werden, und deshalb leben wir wie die Heiden.“

Wissenswertes:

  • Am 24.02 kommt Aurora dann mit ihrem neuen Album „The God We Can Touch“ im Gepäck nach Berlin und spielt im Berliner Tempodrom ihre einzige Deutschlandshow

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Flower Face – Back to You

Ruby McKinnon kreiert unter dem Namen Flower Face melancholischen Bedroom Pop. Sie lernte seit ihrem 5. Lebensjahr klassisches Klavierspiel und begann mit 14 Jahren, ihre eigene Musik zu schreiben. Von ihren musikbegeisterten Eltern ermutigt, startete sie Flower Face im echten D.I.Y.-Stil: Sie nahm ihr Debütalbum „Fever Dreams“ fast ausschließlich mit der GarageBand-App ihres Vaters auf. Es dauerte nicht lange, bis das Album mit seinen akustischen Herzschmerz-Hymnen einen Platz in den Bedroom-Playlists neben The National, Daughter, Big Thief und Mazzy Star fand.

2018 erweiterte Ruby ihren Sound, indem sie sich mit dem Produzenten und langjährigen Familienfreund Joshua Kaiser zusammentat, um ihr zweites Album „Baby Teeth“ zu veröffentlichen. Das Album, das sich durch eine immer eindrucksvollere Klangpalette und tiefere thematische Konstrukte auszeichnet, befasste sich unter anderem mit McKinnons eigenem Kampf mit Eierstockkrebs im dritten Stadium im Alter von 17 Jahren.

Wenn sie an ihre Diagnose zurückdenkt, sagt McKinnon, dass es ihre „unmittelbare Begegnung mit dem Sensenmann“ war, die sie letztendlich zu der Erkenntnis brachte, dass sie eine Musikkarriere anstreben sollte.

„Ich hatte das Gefühl, dass mich jeder kannte, bevor ich mich vorstellen konnte. Ich war das ‚Krebskind‘ in der Schule, und diese intimen Details aus meinem Leben wurden zur Grundlage für Mitarbeiterversammlungen, Klassendiskussionen und Spendenaktionen. Damals war ich so weit weg, dass ich nicht merkte, wie sich dieser Aspekt auf mich auswirken würde. Aber als ich die Highschool verließ und begann, neue Leute kennenzulernen, wurde mir klar, wie sehr diese Erfahrung mein Gefühl für Privatsphäre und Würde verletzt hatte. Ich hielt es für wichtig, ja sogar für dringend notwendig, meine eigene Geschichte zu erzählen. Als meine Reichweite wuchs, wurde das Teilen meiner Geschichte unter meinen eigenen Bedingungen zu einer so kraftvollen Sache. Und es hat andere dazu inspiriert, ihre Geschichten ebenfalls mit mir zu teilen. In gewisser Weise habe ich Glück, dass ich dieses neu entdeckte Gefühl von Zielstrebigkeit und den Glauben an meine Fähigkeit, ein Leben aufzubauen, das ich liebe, bekommen habe. Ich will nicht, dass dieser Teil meines Lebens mich definiert, und ich will auch nicht das Aushängeschild für irgendetwas sein, aber es hat mich zweifellos vorangebracht und mir eine solche Erfahrung gegeben, aus der ich beim Schreiben schöpfen kann.“

Die stimmungsvolle, gar düstere und dennoch zarte neue Single „Back to You“ zeichnet sich als Ballade durch schwermütige Melodien, ansteigende Akustik-Sounds und eindringliche Harmonien aus, die von düsteren orchestralen Verzierungen umhüllt werden.

„Es geht darum, dass man nicht über jemanden hinwegkommt – etwas so frustrierend Typisches und Universelles, das sich irgendwie wie eine einzigartige Erfahrung anfühlt, als ob diese Sehnsucht und Traurigkeit etwas ist, das man selbst erfunden hat. Vor allem, wenn es sich um die erste Liebe handelt, jemanden, der in einer entscheidenden Phase deines Lebens bei dir war. Es ist schwer vorstellbar, dass der Schmerz jemals vergehen wird.“

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Foto: Ruby McKinnon


Sofia Portanet – Real Face

Sofia Portanet schlängelt sich gekonnt durch den plastischen Stereotypus hindurch und taucht ihre Musik in wunderbare Leichtigkeit. Jeder einzelne von ihr kreierte Song besticht durch seine Einzigartigkeit. Das gilt auch für „Real Face“, einem Song, der definitiv Hitpotential mitbringt.

In ihrer Musik verschmelzen Stimme, Gesang und die Instrumentalisierung zu einer vitalisierenden Einheit. Besonders weil die Wahl-Berlinerin mit ihrer ausgebildeten Opern- und cleanvocalisierten Stimme artikulieren und treffende Akzente setzen kann.

Mit „Real Face“ möchte Sofia Portanet  eine Botschaft vermitteln: Um zu begreifen, wer man wirklich sein will, muss man die eigenen Ängste und Unsicherheiten ernst nehmen.

It’s okay not to be okay

„Real Face“ blickt auf Vergangenes zurück. Ebenso auf Situationen und Momente, in denen die Erzählerin ihre Unsicherheiten hinter einer Fassade aus guter Laune und extravagantem Make-up versteckt. Im Sound brillieren die Synthesizer. Die Gitarre klingt fast funkig. Dazu hat ein Instrument, das man bislang nicht mit Sofia Portanet verbunden hat, seinen großen Auftritt: das Klavier, das mit Sofias chorgeschulter Stimme um die Wette strahlen darf. Der eingängige und tanzbare Song beginnt bekenntnishaft, um im Songverlauf zum starken, strahlend schönen Statement für mehr Mut zur Verletzlichkeit zu werden.

„Ich möchte mich nicht mehr verstecken! Sondern mein wahres Gesicht zeigen. Mir Schwächen eingestehen, mit der Welt teilen, wer ich bin. Es ist okay, wenn man Zweifel hat und nicht immer stark ist.“, erzählt Sofia Portanet.

All I want is to show you my real face / And all I had was acting strong

Now I know it’s okay not to be okay / I gave my best beyond right and wrong

Wissenswertes:

  • Sie gewann bei den prestigeträchtigen VUT-Awards als „Bester Newcomer“ – Der Preis wird im Rahmen des jährlichen Reeperbahn Festivals verliehen
  • Sie wurde zum Liebling der Presse seit ihres Debütalbums „Freier Geist“ von 2020

Tour 2022:

  • 03.03.2022 Freiburg – Slow Club
  • 04.03.2022 Karlsruhe – Kohi
  • 05.03.2022 Mainz – Schon Schön
  • 08.03.2022 Köln – Blue Shell
  • 09.03.2022 Oberhausen – Gdanska
  • 10.03.2022 Hannover – LUX
  • 12.03.2022 Münster – Gleis 22
  • 14.03.2022 Dortmund – FZW
  • 15.03.2022 Dresden – Beatpol
  • 16.03.2022 Nürnberg – MUZclub
  • 17.03.2022 München – Milla
  • 19.03.2022 Wien – B72
  • 22.03.2022 Leipzig – Werk 2
  • 23.03.2022 Hamburg – Nochtspeicher
  • 24.03.2022 Berlin – Lido

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