Female Voices
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Friedberg, Chinah, Adult Mom, Alice Phoebe Lou
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Various Diamonds

Friedberg, Chinah, Adult Mom, Alice Phoebe Lou

 Friedberg – Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah

Friedberg – eine der spannendsten britischen All-Female Bands – veröffentlichen heute ihre langersehnte Debüt EP „Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah” bei Marathon Artists. Auf der EP sind neben der brandneuen Single „Yeah” auch die kürzlich veröffentlichten Singles „Lizzy” und „Midi 8” zu hören!

Friedberg entstand aus der Vision, einen völlig neuen Sound für die in London lebende Anna Friedberg (Songwriterin, Gesang, Cowbells, Gitarre und noch mehr Cowbells) zu schaffen. Zusammen mit brillanten Musikerinnen – Emily Linden (Gitarre, Gesang), Cheryl Pinero (Bass, Gesang) und Laura Williams (Drums), entwickeln sie genau das. Musik, die sowohl unmittelbar vertraut ist, aber auch wie etwas, was man bisher noch nie zuvor gehört hat. Friedberg bedeutet wörtlich übersetzt „friedlicher Berg“, aber das ist weit entfernt von dem frenetischen und temperamentvollen Klang von Annas riesigem neuen Projekt und ihrer Debüt-EP „Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah“.

Die Dualität der EP mit ihren upbeatigen, tanzbaren Songs und den emotional schwierigen Texten über Themen wie Angst, Unsicherheit und das Scheitern einer abhängigen Beziehung, fühlt sich an wie eine nächtliche Party, die mit neuen Freunden auf dem Dach in unscharfen Gesprächen endet, zufrieden mit den Geheimnissen des Lebens.


Chinah – Feels Like Forever

Das elektronische Dark-Pop-Trio CHINAH aus Dänemark veröffentlicht heute das neue Album “Feels Like Forever“. Mit der neuen Platte beweisen CHINAH nun wieder, dass sie an der Spitze des Alternative Pop stehen. Mit ihren experimentellen aber auch zutiefst melodischen und eingängigen Songs erschaffen sie träumerische, mysteriöse Klangwelten. Eine bezaubernde Mischung aus Synths, minimalistischen Beats, R&B-Einflüssen, mit lässig-verführerischen Vocals der Sängerin Fine Glindvad.

Auf „Feels Like Forever“ schwebt das dänische Trio der Nostalgie der Träume entgegen. Mit offenen Augen und schlichten Melodien. Das Album ist durch die einzigartige Methode der Band entstanden, sich gegenseitig kleine Melodiegeschenke zu schicken – und das hat sie vor einer Trennung bewahrt.

 


Adult Mom – Driver

In „Driver“, dem dritten Studioalbum von Adult Mom, taucht Stevie Knipe in den emotionalen Raum jenseits des Erwachsenwerdens, wo sich die Rechnungen zu stapeln beginnen und die Erinnerungen an das Studentenwohnheim näher sind als die an Highschool-Parkplätze. Wie so viele andere Mittzwanziger sucht auch Adult Mom auf ihrer dritten LP die alte Frage: Was nun?

Mit einem aktualisierten Sound ist Adult Mom angekommen, um den Soundtrack für die queere Liebeskomödie zu liefern, von der sie seit 2015 träumen. „Driver“ verwebt gekonnt Klangtexturen, die von Synthesizern und Shakern bis hin zu 00er-Jahre-inspirierten Gitarrensounds reichen und eine liebevolle Liebe zum Detail vermitteln. Songs wie „Checking Up“ wirken wie 2020s Antwort auf „Linger“ von den Cranberries, mit funkelnden Gitarrentönen und Klagen über verlorene Lieben.

Die Texte von Stevie Knipe strahlen Ehrlichkeit aus. Ihre Texte waren schon immer von einem Witz und einem Sinn für Humor geprägt, der in der Indie-Szene schmerzlich vermisst wird. Dazu hat sie keine Angst, die Nuancen jeder Situation auszuloten.

Die sanften, verträumten Gitarrenriffs in „Dancing“ stehen in starkem Kontrast zum lyrischen Inhalt des Songs, der von einem Autounfall handelt. Das Motiv eines Autounfalls und das daraus resultierende Bild der Liebe als Autounfall taucht mehrmals auf der Platte auf, beginnend mit dem ersten Song „Passenger“.

Der Titel der Platte selbst, „Driver“, deutet die Übertragung der Macht vom Beifahrer zum Fahrer an, und die Fähigkeit, die Kontrolle über das eigene Leben zu übernehmen. Der stetige, synkopierende Drum-Beat von „Frost“ spiegelt den Herzschlag wider, den Knipe in „Breathing“ anzweifelt.

Letztendlich ist „Driver“ eine schöne Meditation über die Fallstricke der Innerlichkeit und darüber, was es braucht, um endlich den Sprung in die volle, furchtlose Teilhabe zu schaffen, während wir alle nach der Illusion von Sicherheit herumtasten.

Im letzten Stück singt Knipe: „I’m aware I might be too good at being alone/ I might be too good at closing myself off/ No one can let me out but myself,“ („Ich bin mir bewusst, dass ich vielleicht zu gut darin bin, allein zu sein/ Ich bin vielleicht zu gut darin, mich zu verschließen/ Niemand kann mich rauslassen, außer mir selbst.“) und es ist wahr. Dies ist die perfekte Platte für jeden, der den Anstoß braucht, um tief durchzuatmen und zu erkennen, dass zu wissen, wohin es gehen soll.

 


Alice Phoebe Lou – Glow

„Glow“ ist persönlich und roh. Voll von viszeralen, mit Sternen bestäubten Songs, vorgetragen in schmachtendem Ton vor einer Kulisse aus schmutzigen Gitarren, zuckelnden Bass-Grooves und hypnotischen Piano-Sequenzen. Die 12 Songs sind bis dato die persönlichste Musik von Alice. Während sie in ihrem bisherigen Songwriting fest verankert bleibt, erlaubte sie sich, direkt aus dem Herzen heraus zu schreiben und zeigt Rauheit und Verletzlichkeit wie nie zuvor.

Alice erzählt mehr über das neue Album: „Ich fühlte mich ziemlich verlegen beim Gedanken, Liebeslieder zu schreiben, aber jetzt mag ich die Idee, dass deine Musik jemandes Freund*in sein kann und ihnen das Gefühl gibt, dass es anderen ähnlich geht. Dieses Album strömte einfach aus meinem Herzen und meinem Unterbewusstsein heraus und es gab keinen Halt für deren liebestrunkenen Natur. Manchmal sind Liebe, verlorene Liebe und die Art und Weise, wie uns diese Herzensangelegenheiten betreffen, sind die Gefühle der Welt, die am meisten verbinden.“

Bekannt für ihre abenteuerlustige Natur und ihre Liebe zum Touren, brachte 2020 viele Herausforderungen für Alice mit sich, als Künstlerin wie als Einzelperson. Alice erklärt: „Ich habe mehr Zeit alleine verbracht als jemals zuvor. Ich rasierte meinen Kopf. Hatte einen Ego-Tod. Verliebte mich. Mir wurde das Herz gebrochen. Ich war ein rohes kleines Durcheinander. Und darüber habe ich geschrieben.“

 

 

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