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The Joy Formidable – Into The Blue

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British Diamonds

The Joy Formidable – Into The Blue

The Joy Formidable wurde 2007 in Nordwales gegründet und siedelte später nach London um, wo der ursprüngliche Schlagzeuger Justin Stahley durch Matt Thomas ersetzt wurde. Das walisische Alternative-Rock-Trio mit einer Vorliebe für stadiontaugliche Riffs, begann 2008 sich einen Namen zu machen und traten auf mehreren britischen Festivals auf. Dabei ernteten gute Kritiken – von Publikationen wie The Guardian, die den „düster-fröhlichen, leise-lauten Krach“ der Band empfahlen.

Nach der Veröffentlichung mehrerer Singles brachte die Gruppe Anfang 2009 das Mini-Album „A Balloon Called Moaning“ heraus. Es folgten Tourneen mit den Editors und Passion Pit.  Danach veröffentlichten sie ein Live-Album, „First You Have to Get Mad“, bevor sie bei Black Bell Records unterschrieben, einem unabhängigen Label, das von Passion Pit-Mitglied Ayad Al Adhamy betrieben wird. Mit der Unterstützung von Black Bell wurde „A Balloon Called Moaning“ 2010 in den USA veröffentlicht. The Joy Formidable tourten das ganze Jahr über und begannen 2011 mit der internationalen Veröffentlichung von „The Big Roar“, ihrem vielbeachteten Debütalbum.

Das folgende Jahr verbrachte die Band damit, ihr zweites Album zu schreiben, während sie als Support für Muse unterwegs waren. Das daraus resultierende „Wolf’s Law“, das in der Kleinstadt Casco, Maine, aufgenommen wurde, erschien Anfang 2013 und erreichte in den USA Platz 51 der Billboard 200 und in Großbritannien Platz 41 der Albumcharts. Im darauffolgenden Jahr veröffentlichte die Band eine Reihe von monatlichen Vinyl-Singles, die in ihrer walisischen Muttersprache gesungen wurden.

Anfang 2016 kündigten sie über Facebook an, dass sie im März ihr mit Spannung erwartetes drittes Studioalbum „Hitch“ veröffentlichen würden. Der Platte ging die Single „The Last Thing on My Mind“ voraus, die von einem Video begleitet wurde, das eine Montage von spärlich bekleideten Männern zeigte – ein Kommentar zur Übersexualisierung von Frauen in den Medien. Die Band promotete das Album mit einer Tour durch Großbritannien und Europa und spielte im Vorprogramm der Foo Fighters in Nordamerika.

2017 machten sich The Joy Formidable daran, ihr viertes Album zu schreiben und aufzunehmen. In Anlehnung an das walisische Wort für „Bär“ erschien das Album mit dem Titel „AAARTH“ im September 2018, eine Veröffentlichung, die mit Tourneen im Vorprogramm von The Cure und den Foo Fighters sowie einem Sommer voller Festivals gefeiert wurde, darunter ein begehrter Platz auf der Hauptbühne beim Reading und Leeds Festival.

2019 nutzte die Band die Gelegenheit, um auf ihr Debüt „A Balloon Called Moaning“ zurückzublicken, mit einer Deluxe-Edition zum 10-jährigen Jubiläum, die eine Bonusversion der gesamten Platte enthält, die in walisischer Sprache neu aufgenommen wurde. Diese Veröffentlichung wurde von der ersten Ausgabe des bandeigenen Festivals Formidable Fest begleitet, das in Cardiff beliebtem Tramshed Veranstaltungsort stattfand, komplett von der Band kuratiert und organisiert wurde und live von BBC-Radio Wales übertragen wurde.

Im März 2020 veröffentlichen The Joy Formidable eine brandneue Single, „Into The Blue“. Es ist das erste neue Material der Band seit ihrem kaleidoskopischen 2018er Album „AAARTH“.

Geschrieben in Nordwales und später in ihrem Zuhause in Utah fertiggestellt, kommt „Into The Blue“ selbstbewusst und unverblümt in einer Welt an, die immer noch versucht, wieder Fuß zu fassen, verfolgt von den Gespenstern der Manipulation, Fehlinformation und Beklemmung.

„Into the Blue“ handelt davon, die Augen wieder für Schönheit und Liebe zu öffnen. Es auf die andere Seite zu schaffen. Obwohl es nicht als Metapher für die Zeiten gedacht war, in denen wir jetzt leben, hat es sich doch so entwickelt.

Für The Joy Formidable ist „Into The Blue“ zu einem Symbol für eine Zeit geworden, in der alles möglich schien. Die Welt steht in einer feinen Gratwanderung, in der keine schlechte Tat mehr schockieren kann, aber dennoch gute Dinge passieren können. Es ist diese zweite Seite der Medaille, die „Into The Blue“ eine unverwüstliche, ätherische Qualität und Magie verleiht, da die Band eine Wachstumsmentalität umarmt und sich an die Idee anlehnt, dass Ungewissheit nichts ist, wovor man sich fürchten muss.

Wie Leadsängerin und Gitarristin Ritzy Bryan singt „You see me for what I am, I don’t have to guess any more“, (Deutsch: Du siehst mich so, wie ich bin, ich muss nicht mehr raten.) liegt eine große Stärke darin, Gefühle des Nicht-Akzeptiertseins und Missverstandenwerdens in Selbstliebe und Verbundenheit zu verwandeln. Wir finden sie dabei, wie sie die Vorstellung von Sicherheit und Geborgenheit von der Außenwelt aufgeben und stattdessen im Inneren danach suchen, glücklich darüber, wieder vom Leben überrascht zu werden.

Ritzy Bryan kommentiert: „In dem Song geht es darum, sich der Liebe und der Magie hinzugeben. Den Mut zu haben, eine neue Reise und das Geheimnis und die Aufregung von etwas Unerwartetem zu genießen. Es geht darum, die Augen wieder für Schönheit und Liebe zu öffnen. Es auf die andere Seite zu schaffen. Obwohl es nicht als Metapher für die Zeiten gedacht war, in denen wir jetzt alle leben, hat es sich doch so entwickelt.“

 

 


„Into The Blue“ | Single Artwork

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Titelbild: The Joy Formidable

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