Female Voices
You Are Reading
Daada, Daisy The Great, IOTA, Teresa Bergman
1
Unique Singles

Daada, Daisy The Great, IOTA, Teresa Bergman

Daada – Poetry

Daada ist das von soulige Pop-Projekt der deutsch-kolumbianischen Singer-Songwriterin Maike Kusserow. Mit einer kolumbianischen Mutter und einem deutschen Vater viersprachig in Tansania aufgewachsen, hat sich ihre Seele über drei Kontinente erstreckt und wird es immer tun; sie blüht im Nebeneinander von Sprache, Kultur und Mentalität auf. Maike ist überall dort in ihrem Element, wo Welten aufeinanderprallen und findet Frieden und Magie an den Stellen, wo scheinbar Unvereinbares miteinander verschmilzt. Ihre Musik und ihre Botschaft sind das Ergebnis eines Aufwachsens, während dem sie die Welt durch eine Art multikulturelles Kaleidoskop betrachtet hat. Ihr Pseudonym „Daada“ ist eine Hommage an ihren Hintergrund – abgeleitet von dem Swahili-Wort für „Schwester“. Das bringt auch ihre tiefe Leidenschaft für Schwesternschaft und weibliche Selbstbestimmung zum Ausdruck.

Die 23-jährige Künstlerin, die heute in Berlin lebt, befindet sich auf einer Reise der Selbstfindung, und ein Teil dieser Reise besteht darin, zurückzublicken. Ihre erste, selbstbetitelte EP tut genau das, durch vier Songs mit Texten, die in einer fesselnden Mischung aus Spanisch und Englisch geschrieben sind.

Die neue Single „Poetry” erzählt eine Geschichte unschuldiger Vernarrtheit und gebrochener Herzen. Daada erklärt: „Geschrieben habe ich diesen Song mit 16, gewidmet meiner damaligen besten Freundin und unseren Erfahrungen aus Momenten des verzweifelten Festhaltens an Menschen, deren schöne, poetische Worte letztendlich leer waren”.

Wissenswertes:

  • Die neue EP „Daada“ erscheint am 30.09.2022

Wertvolle Links:

Foto:  Eliott Sebbag


Daisy The Great – Aluminum

Das aus Brooklyn, NY stammende Indie-Pop-Duo Daisy the Great veröffentlichte ihre neue Single „Aluminum“ mit einem offiziellem Musikvideo:  „’Aluminum‘ war eigentlich der letzte Song, den wir für das Album geschrieben haben. Wir haben den Song zusammen mit unserem Freund Gabe Goodman geschrieben. Der Text beschäftigt sich mit der eigenen Selbstwahrnehmung, es ist das Gefühl, dass sich mit der Zeit eine Version von dir entwickelt, mit der du dich nicht verbunden fühlst – als ob deine soziale Persönlichkeit, eine polierte Version von dir, übernommen hätte und du nicht mehr weißt, wer du im Inneren bist.“

Das Musikvideo zu ‚Aluminum‘ von Zach Tavel handelt von Zwillingen, die in ihrer Beziehung einen Knackpunkt erreichen. Daisy The Great sprachen mit Zach über die Bedeutung des Songs – das Gefühl, in einer Version von dir zu stecken, die sich im Kern nicht so anfühlt wie du selbst – und schließlich kamen sie auf die Idee von Zwillingen, gefangen in einer turbulenten Beziehung. Der eine Zwilling scheint für beide das Sagen zu haben und die Frustration des anderen wächst, während er sich nach Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein sehnt. Und wir sind eine Mini-Band, die in einer Jukebox in ihrem Haus gefangen ist.“

Wissenswertes:

  • Mit „Aluminum“ kündigen Daisy The Great zudem ihr zweites Album „All You Need Is Time“ an, das ab Freitag, den 28. Oktober digital erhältlich ist

Wertvolle Links:

  • Website: https://www.daisythegreat.com/
  • TikTok: https://www.tiktok.com/@daisythegreat
  • Instagram: https://www.instagram.com/daisythegreatband/
  • Facebook: https://www.facebook.com/daisythegreatband
  • Twitter: https://twitter.com/daisythegreat

Foto: Eva Smittle


IOTA – Sometimes

Die fünfköpfige Rockband IOTA aus Bristol veröffentlichten ihre neue Single „Sometimes“, welche eine Auskopplung aus ihrer kommenden EP ist, die noch in diesem Jahr erscheinen soll.

„Sometimes“ fühlt sich von Anfang bis Ende gequält an. Sängerin Jodie liefert eine außergewöhnlich vielseitige stimmliche Leistung ab; gefühlvoll und düster an manchen Stellen, ätherisch und verträumt an anderen, während die Band treibende Drums, verzerrte, synthetische Gitarrentöne und bekenntnishafte Lyrics kombiniert, um die Geschichte eines verrückten Unfalls zu erzählen, der alles hätte verändern können.

Sängerin Jodie Robinson sagt über die Single: „Dieser Song wurde über einen geliebten Menschen nach einem verrückten Unfall geschrieben, den ich miterlebt habe. Es hat wirklich alles ins rechte Licht gerückt und mich in ein Reich der Dankbarkeit versetzt, mit einem ganz neuen Respekt dafür, diese Person in meinem Leben zu haben. Es ist ein Liebesbrief an diese Person und eine Erinnerung daran, zu schätzen, was man hat, bevor es zu spät ist.“

Wissenswertes:

  • „Sometimes“ wurde in den Humm Studios in Bristol mit Ben Johnson (Skindred, Chaouche) und Lee Kiernan von Idles aufgenommen, von Tom Hennessy gemischt und von Pete Maher (Pixies, Jack White, The Rolling Stones) gemastert

Wertvolle Links:

Stream:


Teresa Bergman – Swallow

Die Neuseeländerin Teresa Bergman lenkt bei der dritten Single „Swallow” ihres kommenden Albums den Blick auf sich selbst und stellt sich den unbequemen Fragen des Frauseins: Wie viel Freiheit ist möglich, wenn man irgendwann die eigene biologische Uhr ticken hört? Muss eine Frau Anfang 30 ihre Unbeschwertheit eintauschen gegen Sicherheit, einen festen Platz im Leben und das Muttersein? Wie stark ist der gesellschaftliche Imperativ, als potenzielle Mutter auch eine werden zu wollen?

Große Fragen, denen sich Bergman in diesem Song widmet. Und wie es für die Wahlberlinerin üblich ist, verleiht sie ihnen ihre ganz eigene Raffinesse und Leichtigkeit. „Swallow“ ist ein Begriff, der sowohl mit „Schlucken“ als auch mit „Schwalben“ übersetzt werden kann. In „Swallow“ werden wir Zeugen von ihrem innerem Konflikt, der Reibung von Konvention und Freiheit und den zentralen Frage der Musikerin: „Can a house be a home?“ – was braucht es, um sich heimisch zu fühlen? Teresa hinterfragt ungeschriebene Regeln, innere Einstellungen und die eigene Haltung.

Musikalisch besteigt Teresa Bergman windige Höhen. Der anfänglich freche Schunkeltakt wird von dominantem Bass und verspieltem Klavier davongetragen. Unvorhersehbare Rhythmuswechsel fließen ineinander. Der Song groovt und schwebt vor sich hin, während Bergmans Stimme emotionale Fragen stellt. Die Sängerin gibt sich erst ganz klassisch, bevor sie zwischen gegenwärtiger Operette und Avantgarde-Pop landet und der Song aufbricht in wohlklingend arrangierte Gleichzeitigkeit von Stimmen und Instrumenten – alle die Bergman und Band live sehen werden, können sich jetzt schon auf diesen Track freuen.

Die jazzige Instrumentierung begleitet Teresa auf der kurvenreichen Suche nach sich selbst – und da sieht man sie vor sich, die Schwalbe. Wie sie durch die Luft fliegt, mal ganz gezielt, mal im freien Fall und mal auf der Suche. Wann ist ein Nest ein Zuhause? Oder reicht auch der Wind unter den Flügeln, um genug Halt zu geben? Eine Antwort findet Teresa Bergman nicht – und die braucht es auch nicht, wenn das Fragenstellen so gut klingt.

Wissenswertes:

  • Teresa Bergmans drittes Album „33, Single & Broke“ wird am 21.10.2022 bei Jazzhaus Records erscheinen

Konzerttermine:

  • 15.10.2022 Göttingen – Evangelisch-reformierte Kirche
  • 28.10.2022 Berlin – Club Gretchen (Record Release von „33, Single & Broke“)
  • 16.11.2022 Fulda – Kulturkeller
  • 17.11.2022 Lörrach – Burghof
  • 18.11.2022 Ravensburg – Zehntscheuer
  • 19.11.2022 Sindelfingen – Pavillon
  • 09.02.2023 ROXY – Ulm
  • 01.03.2023 KNUST – Hamburg

Wertvolle Links: