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Franzi Harmsen, Julia Scheeser, klea, Xiara
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Franzi Harmsen, Julia Scheeser, klea, Xiara

Franzi Harmsen – Nicht nur so & Nie mehr – Apple Music Home Session & Vermisst

Die Fans können sich freuen, denn Franzi Harmsen performt ihre beiden Singles „Nur nicht so“ und „Nie mehr“ in der Apple Music Home Session als Akustikversion. Zwei Lieder, die Franzis Gefühle nicht besser beschreiben könnten. Für sie sind es nämlich nicht nur Songs, sondern auch Erfahrungen und Gefühle, die sie durch ihre sentimentalen Popsongs verarbeitet.

Besonders der Song „Nie Mehr“ reizt Franzi, denn sie verrät in einem Interview: „‘Nie mehr‘ in diesem akustischen Setting zu spielen finde ich super spannend, da der Song so noch einmal eine ganz andere Bedeutung bekommt.“. Eine neue Bedeutung für Franzi und eine neue Bedeutung musikalisch. Denn bereits mit der Akustikversion von „All das“ haben Franzi und KAYEF bewiesen, wie viel Power in einer Akustikversion stecken kann.

Auch die Coverauswahl hatte für die Popsängerin eine große Bedeutung. Franzi hat „Auf und Ab“ von Montez als Cover für die Home Sessions ausgewählt, um den Song in der Akustik Version einmal in einen neuen Rahmen zu setzen. Denn nach dem Release war Franzi direkt von den Lyrics gefesselt und ihr war klar, sie will den Song auf ihre Art und Weise noch einmal neu erfinden.

Um diese emotionale Aufgabe zu bewältigen hat sich Franzi entschieden, die Songs in einem Studio direkt bei ihr um die Ecke aufzunehmen. So fühlt es sich für Franzi an als wäre sie in ihrem eigenen Wohnzimmer. Ein Ort, an dem man allen Gefühlen freien Lauf lassen kann.

Wissenswertes:

Konzerttermine / Support für LEA

  • 08.07.22 „One World Opening Concert“ – Volksfestplatz Olching (bei München)
  • 14.07.22 Darmstadt – Endlich Open Air
  • (Support LEA)
  • 15.07.22 Bonn – Kunst!Rasen
  • (Support LEA)
  • 16.07.22 Dresden – Open Air
  • (Support LEA)
  • 17.07.22 Görlitz – Open Air
  • (Support LEA)
  • 03.09.22 MDR Harz Open Air (Support Alvaro Soler)

Wertvolle Links:

  • Instagram: https://www.instagram.com/franziharmsen
  • Facebook: https://www.facebook.com/franziharmsen/

Foto: Timo Voss

 „Nur nicht so“ (offizielles Single-Video)

 „Nie mehr“  (Lyrik-Video)

„Vermisst“

Wenn man klein ist, sind die Großen wahre Idole, „die Welt, meine Heimat“. Und ja, das Leben eines Kindes könnte „so perfekt, so viel leichter“ sein. Sich nicht anvertrauen zu können. Schutz suchen zu können. Weil sie gefehlt hat: „All diese Liebe, die dein Kind so sehr vermisst hat“. Mit „Vermisst“ möchte Franzi Harmsen verdeutlichen, dass man nicht nur Menschen, sondern auch gewisse Gefühle in seinem Leben vermissen kann. All diese intensiven Emotionen, die diese Sehnsucht auslöst, kehrt die Musikerin jedoch in etwas Positives und vermittelt mit packenden Worten voller Tiefe Mut. Mut, sich der Vergangenheit zu stellen.


Julia Scheeser – Alles gut

Mit ihrem kommenden Album „Silbertablett“ serviert uns Julia Scheeser eine Sammlung persönlicher und mit Liebe zum Detail produzierter Deutschpop-Songs, die sich den Themen einer Mittzwanzigerin stellen.

In zwölf Songs verarbeitet Julia Scheeser vor allem selbst Erlebtes. Ihre Gedanken bringt sie mit klarer Stimme auf den Punkt, verwebt ihre Geschichten in zeitgemäße Pop-Arrangements und legt bei der Produktion stets Wert auf einen echten Bandsound, der atmen kann. Im Sound orientiert sich die Sängerin an Vorbildern wie den frühen Alben der Band Juli mit aktuellen Deutschpop-Einflüssen á la Madeline Juno.

Gemeinsam mit ihrem Mitmusiker Elias Kunz gießt sie ihre Gefühle in Musik; sie nehmen sich Zeit, tüfteln, basteln, produzieren und verwerfen wieder. Sie samplen in kindlicher Begeisterung Fahrradklingeln oder verfremden den Sound von Schritten im Schnee. Sie hieven ein altes Upright Piano in die WG, dessen perfekt unperfekter Sound sich durch das ganze Album zieht.

„Ich such noch nach ’nem Weg für mich, denn diese Welt versteh ich nicht“ singt Julia Scheeser nun auf ihrer neuen Single „Alles Gut“, die gemeinsam mit Produzent Mark Smith (Johannes Oerding) entstanden ist.

Mit ihrer zweiten Single aus dem kommenden Album ergründet sie ihr Urvertrauen in die Welt, das ihr vom Elternhaus mitgegeben wurde. Dabei thematisiert Julia das Erwachsenwerden und die Frage, ob denn wirklich alles gut wird, wenn man sich denn so die Welt anschaut.

Wissenswertes:

Kontertermine:

  • 15.07.2022 Potsdam, Klitschnass Festival
  • 13.08.2022 Hannover, Gartentheater
  • 09.09.2022 Wanfrid – RELEASE – Konzert

Wertvolle Links:

Foto: Clara Philippzig


klea – Shakespeare

In „Shakespeare“ besingt klea das Gefühl des Verliebtseins aus einer ganz neuen Perspektive. „Meine Texte sind eher realistisch und ich versuche, ohne riesige Metaphern zu texten. Wahrscheinlich fielen mir Liebeslieder deswegen auch immer so schwer. Ich hatte einfach das Gefühl, mit großen Worten um mich werfen zu müssen und das passt einfach nicht zu mir.“

Als Jugendliche konnte die Newcomerin nie verstehen, wenn Freundinnen und Freunde über ihre erste Liebe geredet haben. All diese kitschigen Klischees wirkten eher realitätsfern und aus der Zeit gefallen. Als sich klea dann das erste Mal selbst verliebte, fing sie an die vermeintlichen Floskeln der Dichter und Denker zu verstehen. „Ich habe mich auf einmal selbst dabei ertappt, wie ich die kitschigen Klischees etwas mehr gefühlt habe.“

Mit ihrer Debüt-EP „Nirgendwohin“ setzt klea 2020 ihr erstes künstlerisches Statement. Seitdem hat sich einiges getan. Aber in Zeiten des Wandels bleibt doch eines ganz beim Alten: Die 24-jährige verarbeitet Themen wie Zweifel, Ängste und Unentschlossenheit in ihrer Musik. „Tendenziell fällt es mir leichter, über melancholische und nachdenkliche Themen zu schreiben. Bei den neuen Songs bin ich nun einen großen Schritt aus meiner Komfortzone herausgetreten. Das hat mir als Songwriterin sehr gutgetan und gab mir das Gefühl mich persönlich weiterzuentwickeln und daran gewachsen zu sein.“

klea hat ihren eigenen Sound und Style weiterentwickelt und singt ihre Songs mit ihrer einfühlsamen Stimme, die Menschen unter die Haut geht. Und genau das möchte klea mit ihrer Musik: Berühren.

Wissenswertes:

  • Unter ihrem bürgerlichen Namen Kim Lea Leitinger zeigte klea bereits, dass sie weiß, was es heißt, eine reichweitenstarke Community aufzubauen
  • Seit 2012 lud sie regelmäßig selbst produzierte Cover-Versionen bekannter und unbekannterer Songs – alle in ihrem uniquen „klea-Stil“ interpretiert – auf ihrem YouTube-Kanal hoch
  • Mit mehr als 60.000 Subscribern – und zwischenzeitlich 7,5 Millionen Views auf ihren Videos – wurde sie vor wenigen Jahren von der Fachjury der VideoDays zum „Newcomer des Jahres” ausgezeichnet
  • YouTube wählte die junge Künstlerin als Newcomerin für das international renommierten YouTube NextUp Programm aus

Wertvolle Links:

Foto: Jonas Neugebauer


Xiara – Alleine sein

Nach millionenfach geklickten Songs wie „Boy Bye“ und Features sowie einem Gold-Award für ihren stimmgewaltigen Gesangs-Part auf Dardans „Genau so“ wurde es eine ganze Zeit still um die Sängerin aus Oberhausen. Mit „Allein sein“ erschien ein neues musikalisches Lebenszeichen der 24-Jährigen.

„Alleine sein“ ist ein Song, der von einer Einsamkeit erzählt, die Xiara selbst erlebt hat. Kurz vor Beginn der Corona-Pandemie zieht sie nach Berlin, um sich voll und ganz der Musik zu widmen – aber plötzlich ist da eine weltweite Pandemie. Und zum Lockdown kommen persönliche und berufliche Probleme. Die Freunde und Familie in weit entfernten NRW, muss Xiara all ihre Ängste mit sich selbst ausmachen.

„Weißt du, wie das ist, wenn du glaubst, dass jeder dich gerade vergisst? / Wenn du gut zu jedem bist, nur zu dir selber nicht – weißt du, wie das ist?“, singt Xiara zu smoothen Synthesizern und schnellen Beats, die an den düster-melancholischen und doch tanzbaren Pop-Noir-Entwurf von The Weeknd erinnern.

„Ich war einfach lost, habe mich sehr alleine gefühlt und hatte eine depressive Phase, in der ich oft über das Leben nachgedacht habe. Zwar mag ich es alleine zu sein und liebe es, Zeit mit mir selbst zu verbringen. Ich bin der Meinung, dass das superwichtig ist, um sich selbst besser kennenzulernen und Energie zu tanken. Aber damals habe ich mich echt einsam gefühlt.“, erzählt sie.

Xiara auf die schwere Zeit zurück: „Ich war geplagt von Druck und Selbstzweifeln und der Frage, ob man eigentlich überhaupt genug ist. Auf Instagram liest man ständig, dass man sich selbst lieben soll. Aber das geht nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein Prozess, der Zeit braucht. Deshalb sollte man sich nicht so einen Druck machen und geduldig sein.“

Das Video zur Single hat Xiara zusammen mit ihrem Bruder in der Nähe ihrer Heimatstadt Oberhausen gedreht. „Ich wollte ein persönliches Video zu diesem Song. Bei dem Video kommt alles von mir selbst.“ 

Wertvolle Links:

Foto: Alexandros Tiakas